AG Edukatioun

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Inhaltsverzeichnis

Thema

Diese AG beschäftigt sich mit der Bildungspolitik in Luxemburg

Ziele

Primäres Ziel der AG Edukatioun ist das Erarbeiten von Zielen und Positionen für das Grundsatzprogramm der Piraten einerseits und andererseits für das Wahlprogramm 2014.

Sekundäres Ziel ist die Ausarbeitung einer gestaffelten, umfangreichen Bildungsreform samt Lehr- und Finanzierungsplänen, aufbauend auf der aktuellen Reform, welche im Fall einer Parlamentsbeteiligung der Piraten als Proposition de loi vorgelegt werden könnte.

Kontakt

  • AG Responsabel: Tom Haas (mr.rancour@ymail.com), Carlo Di Giambattista
  • Mailinglëscht: AG "Edukatioun"

Ressourcen

AG intern

Information

Vereinigungen

Erstes Treffen der AG Edukatioun 05.08.2012

  • Anwesende Piraten: Tom Haas, David Litt, Jeff Wagner
  • Anwesende andere Personen: -
  • Datum: 05.08.2012
  • Dauer: 16:00 - 17:10 Uhr
  • Ort: Café gegenüber vom Café Independant
  • Thema: Zielsetzung, Organisation, Arbeitsmethoden


Definition und Einschränkung des Arbeitsumfeldes

Zuerst legten wir den Fokus unserer Überlegungen darauf, womit sich die AG eigentlich genau beschäftigen sollte. Das Projektumfeld war relativ rasch definiert: Wir konzentrieren uns zunächst bei unserer Arbeit auf die Primar- und Sekundarschulen.

Dabei beschäftigen wir uns mit:

  • dem organisatorischen und strukturellen Aufbau der Schule
das heißt mit der Strukturierung des Unterrichts und der Stundenpläne, aber auch mit der Frage, wie wir den Schulalltag demokratischer gestalten können.
  • Personalfragen an den Schulen
wir ergründen, ob wir genug Lehrer haben, ob diese Lehrer fähig sind, ihr Wissen an die Schüler zu vermitteln, ob es administrative Arbeitskräfte an den Bildungseinrichtungen braucht usw.
  • der Infrastruktur der Schulen
Welches Umfeld Schülern und Lehrern geboten werden muss, um vernüftige Ergebnisse erzielen zu können?
  • den im Grundsatzprogramm der Piraten vertretenen Positionen zur Bildung
  • dem freien Zugang zur Bildung, der jedem (Schüler) ermöglicht werden muss.
  • der konkreten inhaltlichen Richtungsvorgaben für den Unterricht
sei es nun bezüglich des Religionsunterricht, der politischen Bildung oder der zu vermittelnden Medienkompetenz.
  • dem Schulsystem speziell /jeff wagner
Wie sind die verschiedenen "régimes", Sektionen und Klassen unterteilt? Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten? Was bringt die Schulreform?

Die Finanzierung der von uns erarbeiteten Reformen werden wir erarbeiten, sobald diese Reformen erarbeitet sind.


Organisatorische Strukturen der AG

Die AG wird nicht hierarchisch aufgebaut sein. Aktuell ist Tom Haas für die Koordination der Arbeit zuständig. Die AG wird sich einmal im Monat treffen.

Da von den drei aktuellen Mitarbeitern zwei vorraussichtlich den größten Teil ihrer Zeit im Ausland verbringen werden, werden wir zu den Treffen die Sprachkonferenzsoftware Mumble benutzen. Gearbeitet wird, falls die AG noch wächst, in einzelnen, freiwilligen Projektgruppen, die jeweils eigene Pads zur Ausarbeitung haben werden. Diskussionen werden über eine separate Mailingliste für die AG stattfinden. Der Hauptknotenpunkt der AG, wo alle Informationen zusammenlaufen, wird das Wiki. Desweiteren arbeitet Jeff derzeit daran, Liquid Feedback für die Partei aufzusetzen, dieses Tool werden wir ebenfalls zur Entscheidungsfindung innerhalb der AG benutzen.

Facebook wurde als Arbeitsplattform ausgeschlossen, da der Umgangston dort uns wenig produktiv erscheint. Mumble ersetzt Teamspeak und bietet eine bessere Sprachqualität. Skype findet eventuell als Videokonferenzsoftware Abwendung, wenn bei realen Treffen ein oder zwei Mitglieder nicht anwesend sind.

Arbeitsmethoden

Das GQM-Modell (Goal Question Metric)

Das GQM-Modell stammt ursprünglich aus der Softwareentwicklung und ist eine systematische Vorgehensweise zur Erstellung von Qualitätsmodellen. Ich habe versucht, diese Arbeitsmethode für unsere Bedürfnisse zu modifizieren, da sie eine effiziente und klare Arbeitsweise ermöglicht.

Grundsätzlich geht es zunächst darum, die Ziele zu definieren, die wir erreichen wollen, die Goals. Diese Ziele sollten möglichst konkret ausformuliert werden und sich natürlich mit den Grundsätzen der Piraten decken.

Anschließend werden die Fragen formuliert, die Questions. Worin unterscheiden sich unsere Ziele von der aktuell gegebenen Situation? Welche konkreten Punkte müssen wir ändern, was müssen wir ganz grundsätzlich ändern, wer ist davon betroffen etc. Wenn die Ziele formuliert sind, werden wir zunächst eine Art Fragenkatalog ausarbeiten, der alle Eventualitäten abdecken muss, die wir berücksichtigen müssen um unsere Ziele zu erreichen.

Metrics, also Messungen, werden wir nicht aus dem Katalog ableiten können, da wir sie nicht brauchen. Was wir jedoch daraus ableiten können sind die konkreten Punkte, wo wir mit unserer Arbeit ansetzen müssen, was genau wir berücksichtigen müssen etc. Aus dem Fragenkatalog ergeben sich die Aufgaben der AG Bildung, die einzelnen Projekte etc.


Das KISS-Prinzip

KISS steht für „Keep it short and simple“. Die Idee dahinter ist, grundsätzlich auf wissenschaftlichen Fachjargon zu verzichten und die Dinge einfach und klar auf den Punkt zu bringen, damit sie für die breite Öffentlichkeit und auch für Leute ohne Universitätsabschluss nachvollziehbar bleiben.


Transparenz

Die AG Edukatioun strebt eine Arbeitsweise an, die nachvollziehbar und transparent gestaltet ist. Innerparteilich werden die Piraten regelmäßig durch unsere Berichte und Zusammenfassungen von Treffen auf dem Laufenden gehalten, außerdem ist es angestrebt, unseren Arbeitsfortschritt im monatlichen Newsletter der Partei zu dokumentieren. Desweiteren steht das Wiki jedem offen, der sich über unsere Arbeit informieren möchte. Und natürlich ist auch jeder herzlich zu unseren Treffen geladen, ob sie nun real oder über Mumble stattfinden. Außerparteilich wollen wir ein festes Kommunikationsnetzwerk zur FAPEL (Fédération des Associations de Parents d'Elèves du Luxembourg), zur APESS (Association des Professeurs de l’Enseignement secondaire et supérieur) und zur CNEL/UNEL aufbauen, um uns sowohl von Seiten der Schüler als auch von Seiten der Eltern und Lehrer ein ständiges Feedback zu unserer Arbeit geben zu lassen. Geplant sind auch Diskussionsrunden, wo wir versuchen, die genauen Forderungen der jeweiligen zu verstehen, zu analysieren und in unseren Arbeitsprozess mit einzubeziehen.

Treffen der AG Edukatioun am 03.09.2012

  • Anwesende Piraten: ?
  • Anwesende andere Personen: ?
  • Datum: 03.09.2012
  • Dauer: 19:00 - 21:00 Uhr
  • Ort: Café Independant
  • Thema: Konkretisierung des weiteren Verlaufs

Aufgabenteilung innerhalb der AG

  1. Wer ist für die IT der Gruppe verantwortlich, hält Pads sauber und unsere Wikiseite auf dem Laufenden?
  2. Wer schreibt die Berichte?
  3. Wer ist für die Kommunikation mit externen Personen zuständig (Repräsentanten der Lehrer, Schüler, Eltern etc.)?
  4. Welche Aufgaben fallen sonst noch an?
  5. Wer sorgt dafür, dass die Leute die ihnen zugeteilten Aufgaben auch erfüllen?

Die Ausarbeitung der Ziele

  1. Welcher Bedingungsrahmen existiert für die zu erarbeitenden Ziele? (Oder anders: Welche Bildungsziele entsprechen der Gesellschaftsvorstellung der Piraten?)
  2. Wie vergewissern wir uns der notwendigen Fachkompetenz zur Erarbeitung dieser Ziele? Das heißt: Welche Anforderungen stellt die Informationsgesellschaft an das Bildungsangebot?
  3. Schüler?
  4. Lehrer?
  5. Eltern?

Was sind unsere Ziele? Und wie bringen wir diese Ziele mit den Vorstellungen der Lehrer/Schüler/Eltern auf einen Nenner?


Das Pad zur Organisation findet ihr hier: http://lux.piratepad.eu/AG-Edukatioun

Alle Piraten und Interssierte sind herzlich eingeladen, im Pad weitere Vorschläge einzubringen, welche beim Treffen besprochen werden sollen. Und natürlich ist jeder Interessierte herzlichst eingeladen, vorbeizuschauen.

Persönliche Werkzeuge
Piratepartei Lëtzebuerg